Nach Corona

Liebe Eltern,

am 22.06.2020 werden alle Kindertageseinrichtungen unter Einhaltung weitreichender und strenger hygienischer Maßnahmen für alle Kinder wieder öffnen.

D.H. alle Eltern haben einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Krippen und Kindertagesstätten. Das heißt aber auch, dass diese Betreuung  der Kinder unter dem Vorzeichen der Corona-Pandemie anders erfolgen muss als bisher.

Je jünger die Kinder, umso weniger können Abstandregeln eingehalten werden. Die vollständige Öffnung ist weder personell noch räumlich in kleinen Gruppen realisierbar. Das bedingt für die Betreuung aller Kinder, diese in ihren festen Gruppen voraussichtlich mit ihren pädagogischen Fachkräften zu betreuen. Diese Gruppen dürfen sich weder im Gebäude noch im Außengelände mit anderen Gruppen mischen. Der Mittagstisch erfolgt auch im Gruppenraum

Besonderes Augenmerk legen wir auf die Bring- und Abholphase ihrer Kinder:

An allen Eingängen werden die Erzieher ihre Kinder in Empfang nehmen. Gibt es Probleme mit der Ablösung von dem Elternteil (was natürlich nach 13 Wochen kindergartenfrei vorkommen kann), bitten wir die Eltern mit Mundschutz ihr Kind kurzweilig zu begleiten. Denken Sie bitte auch an Wartezeit  während der Bring- und Abholphase

Haupteingang:  Frühdienstkinder (7:30 – 8:00 Uhr)

                                Krippenkinder (Schneckenzimmer und Spatzenzimmer)

Blumenzimmer / Schmetterlingszimmer:                 

Bring- und Abholphase: Eltern bringen ihre Kinder über den Spielplatz zu ihren Gruppen.

(Bitte Abstandsregeln einhalten)

 

Sonnenzimmer:                         Bitten benutzen sie die Zufahrt von der Doste Hülshoffstr.(Weg neben der Turnhalle) und lassen ihre Kinder von der Erzieherin morgens an der Außentür abholen und mittags hinbringen.

 

Sicherlich wird es an der ein oder anderen Stelle am Anfang noch haken, bitte haben sie

Verständnis, dass sich Krippe und Kita ganz neu organisieren muss. Das kann dazu führen, dass

es zu Einschränkungen kommen kann.

Für ihre Kinder ist nicht nur die Rückkehr zum vertrauten Alltag , sondern die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen von großer Bedeutung. Bitte unterstützen sie ihre Kinder,das pädagogische Personal und gehen sie verantwortungsvoll mit dieser neuen Situation um.

Gemeinsam werden wir es schaffen.

                           Wir freuen uns auf ein schönes Wiedersehen.

 

 

Wichtige Informationen vom Träger

Stand: 15.05.2020

Liebe Eltern!

Seit dem 16.03. sind unsere Kindertagesstätten aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Immer wieder sind von der Landesregierung neue Regelungen getroffen worden, um einen eingeschränkten Betrieb unserer Einrichtungen in Form von Notbetreuung zu gewährleisten.

 

Notbetreuung heißt weiterhin, dass nur die von der Landesregierung definierten systemrelevanten Berufsgruppen der Eltern wesentlichen Einfluss auf die Vergabe von Notbetreuungsplätzen haben.

Die Standards des Kindertagesstättengesetzes bezgl. Personalschlüssel und Raumgrößen sind für die Zeit der Notbetreuung außer Kraft gesetzt.

Welche Elternbeiträge für die Notbetreuung anfallen entscheidet die Stadt Lingen. Hier warten wir allerdings noch auf eine Regelung und werden danach informieren.

Sollten Sie Bedarf nach einer Notbetreuung haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Einrichtung.

 

In einer neuen Verordnung regelt das Land, dass wir nun bis zu 50% der Kinder einer Einrichtung wieder betreuen dürfen (hier gelten weiterhin die Bestimmungen zur Notbetreuung).  Auch diese Ausweitung des Angebots geschieht in Abhängigkeit des landesweiten Infektionsgeschehens. Nun sollen Kinder mit Unterstützungsbedarfen, insbesondere mit Sprachförderbedarf, besonders berücksichtigt werden. Gemäß Verordnung beträgt die zulässige Höchstzahl an in den Notgruppen betreuten Kindern unter Berücksichtigung der räumlichen, personellen und organisatorischen Kapazitäten dann max. 13 Kinder je Notgruppe im Ü3-Bereich (U3: 8). Da Geschwisterkinder in einer Gruppe betreut werden müssen kann die Anzahl der Kinder je nach Alter variieren.

 

Für die Kinder, die im Sommer 2020 eingeschult werden, können wir zusätzlich abseits der Notbetreuung, in kleinen, konstanten Gruppen ein vorschulisches Angebot in der Kita machen. Hierbei richtet sich das Angebot nach den personellen und räumlichen Gegebenheiten in der jeweiligen Einrichtung, sowie nach Anzahl der Kinder und kann daher auch voneinander abweichen. Wie und was genau angeboten werden kann, regelt ihre Kita vor Ort. Vorschulkinder, die bereits die Notbetreuung in Anspruch nehmen, verbleiben auch in diesen Gruppen.

Da wir in unseren Kirchen unter strengen Auflagen wieder Gottesdienste feiern können, planen wir im Moment die Abschlussgottesdienste mit den Vorschulkindern in unseren Kirchen zu feiern. Diese werden anders als normal sein, aber so bietet sich vielleicht doch die Möglichkeit, einen guten Abschluss für die Kinder zu finden.

 

Des Weiteren sind wir an strenge Hygieneauflagen gebunden. So kommt es weiterhin vor, dass wir bestehende Gruppen nicht mit anderen Gruppen mischen dürfen, um Infektionsketten zu verhindern.

Unser Personal besteht in Teilen auch aus Risikogruppen, das nach Möglichkeit nicht in der direkten Kinderbetreuung eingesetzt werden soll. Hierbei kann es so zu personellen Einschränkungen kommen.

 

In dieser Zeit ist so vieles zu berücksichtigen, besonders auch, weil sich Verordnungen immer wieder ändern und aktualisiert werden. Wir sind bemüht die Bedarfe der Familien nach den bestehenden Regelungen zu berücksichtigen und gleichzeitig die erforderlichen hygienischen Maßnahmen zum Schutz der Kinder und des Personals umzusetzen.

Für all das bitten wir weiterhin um Ihr Verständnis!

 

Schon jetzt ein herzlicher Dank für all das Mittragen der Einschränkungen, die auch uns das Arbeiten mit ihren Kindern alles andere als leicht machen.

Wir hoffen, dass wir bald zu Situationen kommen können die verlässlicher und stabiler sind!